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21. May 2018

Tipps zur Produktpflege von Pulsuhren

Damit die Pulsuhr lange Freude bereitet und präzise Angaben geben kann, sollte das Gerät stets sorgfältig benutzt und gepflegt werden.

Tipps zur Pflege vom Pulsmesser und Brustgurt

  1. Da die Pulsuhr vor allem im aktiven Lebensalltag Verwendung findet, sollte sie idealerweise unempfindlich gegen Schweiß sein. Die meisten Uhren sind aus speziellem Kunststoff gefertigt, bei dem der Schweiß abperlt und sich nicht festsetzen kann. Ein wasserdichtes, staubdichtes Gehäuse ist natürlich ebenfalls von Vorteil.
  2. Die Armbänder der neusten Pulsmesser lassen sich praktischerweise abnehmen und austauschen. Auch sind abnehmbare Bänder abwaschbar, also sie dürfen durchaus mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel in Berührung kommen. Alternativ kann man das Armband auch in heißes Wasser legen, die Wassertemperatur sollte im Idealfall zwischen 60 Grad Celsius und 70 Grad Celsius betragen. Falls das Armband nicht abnehmbar ist, kann man zur Reinigung einfach ein feuchtes Tuch verwenden. Auch das Display der Uhr kann feucht abgewischt werden. Wichtig ist, dass keine aggressiven Reinigungsmittel verwendet werden.
  3. Der Brustgurt lässt sich per Handwäsche und Zugabe eines mildes Waschmittels reinigen. Wichtig ist, dass der Gurt vor dem nächsten Gebrauch gründlich trocknen und auslüften kann. Der Brustgurt sollte je nach Einsatz und Transpiration möglichst nach jeder Anwendung auf diese Weise gereinigt werden, da der Schweiß in Kombination mit der entstehenden Wärme, das Bilden von Bakterien und Pilzen fördern kann. Alternativ oder auch zusätzlich zur Nassreinigung kann der Gurt mit einem Desinfektionsmittel eingesprüht werden.
  4. Die Pulsuhr sollte an einem Ort aufbewahrt werden, an dem keine zu großen Temperaturunterschiede herrschen. Das Aufbewahren der Uhr in direkter Sonne oder tiefen Minusgraden kann zu Fehlern im System führen. Ideal ist die Aufbewahrung bei Zimmertemperatur in einem kleinen Kästchen.

Wartung und Reinigung des Akkus

In puncto Pflege von Pulsuhren ist nicht nur die regelmäßige Instandhaltung des Materials, sondern auch die Wartung des integrierten Akkus von großer Bedeutung. Viele der aktuell auf dem Markt angebotenen Pulsuhren sind mit einem eingebauten Akku versehen, der regelmäßig aufgeladen werden muss. Wichtig zu wissen ist, dass sowohl Pulsmesser als auch Smartwatches schneller aufgeladen werden müssen als zum Beispiel Fitnessarmbänder, deren Bildschirmaktivität deutlich geringer ist. Auch verfügen die Li-Ionen-Akkus über einen integrierten Schutzmechanismus, durch den der Akku nicht unregelmäßig aufgeladen wird.

In Bezug auf die Akkulaufzeit gibt es einige Tipps, wie man diese angenehm lange halten kann. Zum Beispiel ist es sinnvoll, wenn der Akku eine Ladung zwischen 20% und 80% besitzt. Er sollte nicht erst dann aufgeladen werden, wenn er fast leer ist. Der Akku kann auch schon bei 25% oder 30% aufgeladen werden. Auch sollte man idealerweise darauf achten, dass der Akku nicht vollständig auf 100% geladen wird. Bei Pulsmessern hat der Akku eine bestimmte Anzahl von Ladezyklen. Die Lebensdauer eines Pulsuhr-Akkus liegt zwischen 600 Zyklen und 1200 Zyklen, dabei entspricht ein Zyklus einer vollen 100%igen Aufladung.

In der Produktbeschreibung des jeweiligen Geräts sollte diese Information genau zu finden sein.